Bierkatalog

Hier finden Sie die Biersorten, die wir zurzeit an Lager haben. Titel in Rot bedeuten, dass die betreffende Sorte auf der kleineren Anlage gebraut wurde und dementsprechend in geringeren Mengen vorhanden ist.

Bierä Tatzä

Bierä Tatzä

Bierä Tatzä – California Common

4.9 Vol.%
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe

Als deutsche Braumeister gegen Ende des 19ten Jahrhunderts nach Kalifornien auswanderten, fanden sie für ihren Brauprozess eine andere Ausgangslage vor als in ihrer Heimat. Lagerbiere konnten nicht hergestellt werden, da dafür kühle Temperaturen nötig sind, wofür die Kühlmethoden fehlten. Nach und nach entwickelte sich dann das California Common, welches aus den lokalen Rohstoffen gebraut wurde und mit einer speziellen Lagerhefe vergoren wurde.
In den 80er Jahren wurde der Stil durch die kalifornische Brauerei Anchor wiederbelebt. Es wird auch vermutet, dass in Nordkorea ein ähnlicher Stil vorherrschend ist, da kaum Elektrizität für die Kühlung benötigt wird.

Grundsätzlich findet man beim Bierä Tatzä einige Parallelen zum klassischen Lager. Der eher malzbetonte Charakter ergibt mit einer dezenten Hopfenbittere ein recht süffiges Profil. Verglichen mit typischen untergärigen Sorten ist dieses Exemplar jedoch eine Spur würziger und kräftiger. Dafür verantwortlich ist in erster Linie die spezielle Hefe, welche bei deutlich höheren Temperaturen arbeitet. Dass auch in Sachen Malz ein gewisser Unterschied besteht zeigt sich an der dunkelbraunen Farbe.

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Hip Hopf

Hip Hopf

Hip Hopf – Single Hop Blanc

6.0 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe

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Schwarzbärli

Schwarzbärli

Schwarzbärli – Sweet Stout

7.2 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe, Laktose

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Brouis XIV

Brouis XIV

Brouis XIV – Bière de Garde

6.6 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe

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Üri Rotliächt

Üri Rotliächt

Üri Rotliächt – Red Ale

4.9 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe

Die Bierbrauerei in Irland hat eine lange Geschichte und kam lange Zeit ohne Hopfen aus. Erst im 18. Jahrhundert wurde massenhaft Hopfen von England importiert, was mit einer Zunahme an Brauereien verbunden war. Von den über 200 Brauereien, welche das Land noch Anfangs des 20. Jahrhunderts mit Bier versorgten, waren 2007 nur noch 12 übrig. Von den produzierten Bieren ist nur ein kleiner Bruchteil Ales, wobei unter diesen das Irish Red Ale vorherrschend ist.

Dieser Stil hebt sich vor Allem durch seine Farbe hervor - der Rotton sticht sofort ins Auge und ist eine Seltenheit bei Bieren. In Sachen Geschmack gibt es jedoch nicht viel Aussergewöhnliches zu entdecken: Ein schwacher bis mittlerer Körper und ein leichtes Malzaroma machen dieses Bier sehr süffig und leicht. Wer - mit etwas Inspiration von der Farbe - sucht, findet ein leichtes Erdbeeraroma vor.

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Wit Härgholt

Wit Härgholt

Wit härgholt – belgisches Weissbier

5.25 Vol.%
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe, Muskat, Orangenschalen, Koriander, Anis, Orangensaft

Dass dieses Bier kein gewöhnliches ist, zeigt die Liste der Zutaten. Koriander und Orangenschalen sind in Bieren eher selten anzutreffen, in belgischen Weizenbieren jedoch üblich. Aber auch dort werden kaum Muskat oder Orangensaft verwendet. Diese Idee entstammt einer japanischen Brauerei, welche sich an diesem Stil versuchte. Das Resultat lieferte die Grundlage für dieses Bier, welches schliesslich durch eine Spur Anis verfeinert wurde.

Äusserlich sticht das Bier nicht aus der Masse der Weizenbiere heraus. Beim Trinken erkennt man jedoch schnell gewisse Unterschiede. So erkennt man schon mit der Nase die Bitterorangen, welche sich im Geschmacksprofil jedoch angenehm zurückhalten und sich mit den Gewürzen optimal ergänzen. Abgerundet wird alles durch einen zarten Abgang, welcher dem Orangensaft zu verdanken ist.

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Her Mashesty

Her Mashesty

Her Mashesty – Spiced Imperial Stout

6.0 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe, Haferflocken, Kakaobohnen, Pfeffer, Kochsalz

Ein Imperial Stout unterscheidet sich von einem Stout dadurch, dass man für die Herstellung mehr Hopfen und mehr Malz verwendet. So erhält man ein kräftigeres, bittereres und würzigeres Bier, welches zudem besser haltbar ist. Im 18. Jahrhundert wurde es in England als Geschenk für die russische Zarin gebraut, wo es Anklang fand. Dieser Stil wurde in den letzten Jahren wiederentdeckt und wurde von diversen Brauereien auf kreative Weise variiert. Manchmal werden auch im Verlaufe der Gärung noch Gewürze hinzugegeben - daher der Zusatz "Spiced".

Dieses Bier hat ein sehr komplexes Geschmacksprofil, sodass man immer wieder neue Nuancen entdecken kann. Wie bei jedem Stout findet man auch hier eine Basis von Röstmalzen, welche jedoch nicht ohne Konkurrenz dasteht. Daneben bemerkt man vor allem eine ausgewogene Kombination von Sauermalz und Kakao sowie einige scharfe Gewürznoten. Auch Hopfen ist in Bittere und Aroma vorhanden, jedoch nicht so stark, dass er überdeckend wirken würde. Abgerundet durch Whiskymalz und Haferflocken ergibt sich so ein sehr komplexes und abwechslungsreiches Bier.

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Das letzte Abendmalz

Das letzte Abendmalz

Das letzte Abendmalz - Barley Wine

10.1 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe, Holunderblütensirup

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts versuchten enlgische Brauer, Weintrinker als Kunden zu gewinnen. Das Resultat war der "Barley Wine" - der Gerstenwein. Man drang dabei mit dem Alkoholgehalt in den Bereich der Weine vor und intensivierte dabei das Aroma und die Bitterkeit durch eine grosszügigere Hopfengabe. Die so entstandenen Biere sind normalerweise sehr stark, bitter und schwer, umfassen jedoch eine relativ grosse Farbvielfalt. Heute findet man diesen Stil kaum bei grösseren Brauereien, er ist eher als Spezialität von kleinen Brauereien anzutreffen.

Beim Trinken dieses goldgelben Biers fällt sofort der recht intensive Hopfengeschmack auf, welcher von einem würzig-alkoholischen Bouquet begleitet wird, sodass durchaus eine Parallele zum Wein gezogen werden kann. Zudem wurde diese Kreation mit Holunderblütensirup verfeinert - dessen Aroma ebenfalls spürbar vertreten ist. Durch die hohe Geschmacksintensität trinkt man diese Spezialität am besten wie einen Wein - schluckweise in kleinen Mengen. Auch die Haltbarkeit erinnert an einen Wein: Durch den hohen Alkoholgehalt kann man dieses Bier jahrelang lagern.

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Alte Stute

Alte Stute

Alte Stute – Altbier/Stout

4.7 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe

Bevor sich die untergärigen Lagerbiere gegen Ende des 19. Jahrhunderts durchsetzten, wurde gerade in Deutschland ein recht dunkles, obergäriges Bier gebraut. Als die Lagerbiere aufkamen, gab es in vielen Wirtshäuser das "neue" Lagerbier sowie das "alte" Bier zu trinken. So kam das Altbier zu seinem Namen, bevor es fast vollständig verdrängt wurde. Heute ist besonders das Düsseldorfer Alt bekannt, jedoch ist auch in dieser Region der Altbiermarkt rückläufig. In unserer Altbierkreation wurde der Stil mithilfe einer kräftigen Portion Röstmalz mit einem Stout vermischt.

Das typische milde, malzbetonte Altbier wurde zu einem dunklen Schwarzbier "gewürzt". Die Röstmalznoten sind zwar dominant, kommen jedoch der leichten Süffigkeit des Altbiers nicht in die Quere. Anders als bei den meisten Stouts bleibt hier das Hopfenaroma im Hintergrund - auch die Bittere entstammt vorwiegend dem Röstmalz. Insgesamt entsteht so ein recht süffiges und leichtes, aber trotzdem würziges Schwarzbier.

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Kaffka

Kaffka

Kaffka - Kaffeebier

4.1 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe, Kaffee

Die Verwendung von unkonventionellen Brauzutaten wie Schokolade, Kakao oder - wie hier - Kaffee ist ein Merkmal der Craft Beer - Bewegung, welche seit gut zwei Jahrzehnten auf dem Vormarsch ist. Die Hintergründe dieser Ideen sind eher in der Neugier der Brauer als in deren Gewinnabsichten zu suchen. So entstehen höchst innovative und interessante experimentelle Biere - so wie dieses Beispiel, welches Bier und Kaffee vereint.

Dieses Bier kann man grundsätzlich als Stout betrachten: es enthält eine grosse Menge an Röstmalzen, welche im Geschmack deutlich spürbar sind. In diesem Fall wird dieser Charakter durch die Zugabe von Kaffeebohnen noch verstärkt, sodass der Röst- und Kaffeecharakter den Geschmack dominieren. Der Verzicht auf Aromahopfen lässt dem Kaffee dabei genügend Platz, sodass der Charakter auch im Abgang erhalten bleibt. Die Farbe des Biers könnte dabei jeder nach nur einem Schluck erraten - tief schwarz.

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