Bierkatalog

Hier finden Sie die Biersorten, die wir zurzeit an Lager haben. Titel in Rot bedeuten, dass die betreffende Sorte auf der kleineren Anlage gebraut wurde und dementsprechend in geringeren Mengen vorhanden ist.

Kvassnojarsk

Kvassnojarsk

Kvassnojarsk – Kvass, russisches Brotbier

2.3 Vol.%

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Vollkornmehl, altes Brot, Pfefferminze, Zitronenschale, Hefe

Kvass ist das russisches Nationalgetränk schlechthin. Traditionell gebraut aus nichts als altem Brot, Wasser und Backhefe entsteht ein sehr leichtes und erfrischendes säuerliches Getränk, dass man nach Belieben mit Rosinen, Pfefferminze, Zitronen und dergleichen schmackhafter macht.

Unsere Variante stützt sich auf etwas Braumalz, helles Mehl und Brot. Ein intensives Pfefferminzaroma dominiert bis zum leicht säuerlichen Abgang.

 

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El Pumpo

El Pumpo

El Pumpo – Pumpkin Ale

6.1 Vol.%

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Kürbis, Rohrzucker, Hopfen, Hefe, Ingwer, Nelken, Muskatnuss

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Winnie the Brew

Winnie the Brew

Winnie the Brew – Honigbier

7.3 Vol.%
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Bienenhonig, Hefe

Das Architektenteam siebzehn13 hat uns beim Crowdfunding letzten Jahres finanziell unterstützt und dafür mit uns eine eigene Sorte kreiert: das Honigbier "Winnie the Brew". Aufgrund der grossen Nachfrage dieser gelungenen Kreation wird Winnie wohl nicht das letzte Mal gebraut worden sein. Für dieses Spezialbier verwenden wir feinsten Urner Bienenhonig.

Eine Auswahl an Karamell- und Crystalmalzen liefert die aromatische Basis für dieses süffige Bier. Die nach der Primärvergärung beigefügten Honigmengen führen einerseits zu einem stolzen Alkoholgehalt von 7.3 Vol.%, verleihen dem Bier andererseits eine sanfte Honignote. Diese dominiert die Nase, insbosendere bei einer etwas höheren Trinktemperatur, hält sich aber im Gaumen angenehm zurück, sodass man sich gerne noch eine zweite Flasche gönnt.

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Bierä Tatzä

Bierä Tatzä

Bierä Tatzä – California Common

4.9 Vol.%
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe

Als deutsche Braumeister gegen Ende des 19ten Jahrhunderts nach Kalifornien auswanderten, fanden sie für ihren Brauprozess eine andere Ausgangslage vor als in ihrer Heimat. Lagerbiere konnten nicht hergestellt werden, da dafür kühle Temperaturen nötig sind, wofür die Kühlmethoden fehlten. Nach und nach entwickelte sich dann das California Common, welches aus den lokalen Rohstoffen gebraut wurde und mit einer speziellen Lagerhefe vergoren wurde.
In den 80er Jahren wurde der Stil durch die kalifornische Brauerei Anchor wiederbelebt. Es wird auch vermutet, dass in Nordkorea ein ähnlicher Stil vorherrschend ist, da kaum Elektrizität für die Kühlung benötigt wird.

Grundsätzlich findet man beim Bierä Tatzä einige Parallelen zum klassischen Lager. Der eher malzbetonte Charakter ergibt mit einer dezenten Hopfenbittere ein recht süffiges Profil. Verglichen mit typischen untergärigen Sorten ist dieses Exemplar jedoch eine Spur würziger und kräftiger. Dafür verantwortlich ist in erster Linie die spezielle Hefe, welche bei deutlich höheren Temperaturen arbeitet. Dass auch in Sachen Malz ein gewisser Unterschied besteht zeigt sich an der dunkelbraunen Farbe.

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Hip Hopf

Hip Hopf

Hip Hopf – Single Hop Blanc

6.0 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe

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Schwarzbärli

Schwarzbärli

Schwarzbärli – Sweet Stout

7.2 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe, Laktose

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Wit Härgholt

Wit Härgholt

Wit härgholt – belgisches Weissbier

5.25 Vol.%
Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe, Muskat, Orangenschalen, Koriander, Anis, Orangensaft

Dass dieses Bier kein gewöhnliches ist, zeigt die Liste der Zutaten. Koriander und Orangenschalen sind in Bieren eher selten anzutreffen, in belgischen Weizenbieren jedoch üblich. Aber auch dort werden kaum Muskat oder Orangensaft verwendet. Diese Idee entstammt einer japanischen Brauerei, welche sich an diesem Stil versuchte. Das Resultat lieferte die Grundlage für dieses Bier, welches schliesslich durch eine Spur Anis verfeinert wurde.

Äusserlich sticht das Bier nicht aus der Masse der Weizenbiere heraus. Beim Trinken erkennt man jedoch schnell gewisse Unterschiede. So erkennt man schon mit der Nase die Bitterorangen, welche sich im Geschmacksprofil jedoch angenehm zurückhalten und sich mit den Gewürzen optimal ergänzen. Abgerundet wird alles durch einen zarten Abgang, welcher dem Orangensaft zu verdanken ist.

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Alte Stute

Alte Stute

Alte Stute – Altbier/Stout

4.7 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe

Bevor sich die untergärigen Lagerbiere gegen Ende des 19. Jahrhunderts durchsetzten, wurde gerade in Deutschland ein recht dunkles, obergäriges Bier gebraut. Als die Lagerbiere aufkamen, gab es in vielen Wirtshäuser das "neue" Lagerbier sowie das "alte" Bier zu trinken. So kam das Altbier zu seinem Namen, bevor es fast vollständig verdrängt wurde. Heute ist besonders das Düsseldorfer Alt bekannt, jedoch ist auch in dieser Region der Altbiermarkt rückläufig. In unserer Altbierkreation wurde der Stil mithilfe einer kräftigen Portion Röstmalz mit einem Stout vermischt.

Das typische milde, malzbetonte Altbier wurde zu einem dunklen Schwarzbier "gewürzt". Die Röstmalznoten sind zwar dominant, kommen jedoch der leichten Süffigkeit des Altbiers nicht in die Quere. Anders als bei den meisten Stouts bleibt hier das Hopfenaroma im Hintergrund - auch die Bittere entstammt vorwiegend dem Röstmalz. Insgesamt entsteht so ein recht süffiges und leichtes, aber trotzdem würziges Schwarzbier.

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Brewitoni

Brewitoni

Brewitoni (Brauo, Papa!) - Belgian Blond Ale

4.1 Vol.%

Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe, Kandiszucker, Orangen- und Zitronenschalen, Wacholderbeeren, Koriander

Belgien ist zweifelsfrei das Land mit der grössten Dichte an Biersorten. Die Bierbrauerei geht dort auf die Zeit vor dem Mittelalter zurück und war, anders als in Deutschland, nicht vom Reinheitsgebot betroffen, sodass sich in den belgischen Bieren die ungestörte Kreativität und der Einfallsreichtum der Brauer widerspiegelt. Im 20. Jahrhundert wurde zudem die Bierbrauerei durch das Vandervelde-Gesetz angekurbelt, welches den Verkauf von Spirituosen in Bars verbot, angekurbelt, sodass man heute eine grosse Vielfalt an Starkbieren vorfindet.

In der Brauszene hört man oftmals den Ausdruck, ein Bier schmecke belgisch. Diese Beschreibung passt zu diesem Bier wie die Faust aufs Auge. Der eher malzbetonte Charakter wird ummalt von zahlreichen würzigen bis süsslichen Gewürznoten und einer nur ganz feinen Hopfenbittere. Das eher vollmundige Bier bleibt trotz dem vielleicht etwas ungewohnten Geschmack leicht und süffig.

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